Sterbehilfe Berlin – erfüllt leben, begleitet Abschied nehmen, würdevoll sterben
Es gibt Momente am Lebensende, in denen Entscheidungen besonders schwerfallen. Wenn eine schwere Erkrankung das Leben grundlegend verändert oder die individuelle Lebensqualität am Lebensende stark abnimmt, treten Fragen in den Vordergrund, die tief berühren und individuelle Antworten verlangen: Wie viel medizinische Behandlung ist für mich noch sinnvoll? Wie kann ich meine Wünsche und meine Selbstbestimmung bis zuletzt bewahren? Muss ich allein sterben? Wer ist an meiner Seite, wenn es ernst wird? Und wer unterstützt mich gegebenenfalls beim Sterben, wenn meine Zeit gekommen ist?
Diese Fragen betreffen Ihr ganz persönliches Leben und verdienen eine ehrliche, ergebnisoffene Beratung sowie eine vertrauensvolle Begleitung. Gerade im Zusammenhang mit dem Thema Sterbehilfe ist es wichtig, Raum für offene Gespräche, die Äußerung von Ängsten, von Wünschen und von Erwartungen zu haben.
In Berlin und Umgebung stehen wir Ihnen mit dem VOLUNTATE Team zur Seite. Wir informieren Sie umfassend über die Möglichkeiten der legalen Sterbehilfe in Berlin, klären über die rechtlichen Voraussetzungen auf und erläutern verständlich den Ablauf einer ärztlich assistierten Freitodbegleitung. Auch Fragen zum Zusammenspiel zwischen palliativer Versorgung und Sterbehilfe werden dabei sorgfältig besprochen.
VOLUNTATE vermittelt auch Sterbehilfe in Form der ärztlich assistierten Freitodbegleitung in Berlin und im Umland. Bei der Vermittlung und Gewährung einer Sterbehilfe müssen stets klar definierte rechtliche Voraussetzungen erfüllt sein. Im Mittelpunkt unseres Wirkens bei VOLUNTATE steht immer der Wunsch und die Selbstbestimmung des einzelnen Menschen, den wir empathisch beraten und bei Erfüllung aller Voraussetzungen auch würdevoll begleiten dürfen.
Sterbehilfe – was erlaubt ist, wer Hilfe von Dritten in Anspruch nehmen darf
Der Begriff Sterbehilfe kann im erweiterten Sinne verschiedene Formen der Begleitung am Lebensende umfassen. Hier beziehen wir uns ausschließlich auf die Sterbehilfe in Form des sogenannten assistierten Suizids. Dabei ist uns wichtig: Wir entscheiden nicht über Leben oder Tod, sondern beraten und helfen, dass Menschen eine gut informierte und wohlüberlegte Entscheidung treffen, bis zuletzt in Würde leben, Kraft und innere Ruhe für ihre letzte Lebenszeit schöpfen sowie friedvoll und angstfrei sterben können.
Wichtig für Sie zu wissen:

Sterbehilfe kann in Deutschland im Rahmen eines assistierten Suizids nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 26. Februar 2020 von jeder erwachsenen Person legal beantragt bzw. beansprucht werden.

Für die Gewährung der Sterbehilfe sind klare rechtliche Voraussetzungen zu erfüllen, welche das Bundesverfassungsgericht definiert hat. Zusätzlich sollten auch ethische und medizinische Überlegungen in jede einzelne Fallbetrachtung einfließen.

Eine legale und somit straffreie Sterbehilfe ist aktuell eine Option für schwer erkrankte Menschen sowie für hochbetagte, alte Menschen, die nach einem erfüllten Leben würdevoll und selbstbestimmt Abschied nehmen möchten. Eine zuverlässige assistierte Sterbehilfe kann in ihrer eigenen Wohnung oder Haus durch einen erfahrenen Arzt erfolgen. Sie müssen dazu nicht in eine Klinik oder Praxis.

Achten Sie bei den Angeboten zur Beratung und Vermittlung einer Sterbehilfe nicht nur auf die Kosten, sondern auf ihre persönlichen Präferenzen, die Glaubwürdigkeit und Transparenz des Anbieters bzw. der Gesellschaft. Für diese besondere Form der Begleitung und Beratung sollte sich auch für Sie und Ihre Angehörigen in Berlin ein besonderes Vertrauensverhältnis entwickeln können.
Unser Team von VOLUNTATE bietet ihnen in der Stadt Berlin und im Umland in dieser außergewöhnlichen Situation Orientierung zu Alternativen der individuellen Ausgestaltung Ihres Lebensendes. Dabei leistet – neben der Sterbehilfe – bei sehr vielen Patienten auch die palliativmedizinische Versorgung am Lebensende einen sehr wichtigen Beitrag.
Palliativmedizin in Berlin – Versorgung unheilbar erkrankter Menschen
Ein zentraler Bestandteil der Begleitung schwer erkrankter Menschen in ihrer letzten Lebensphase ist die palliativmedizinische Versorgung. Sie richtet sich an Patienten mit einer schweren, unheilbaren Erkrankung, bei denen eine kurative Therapie nicht mehr sinnvoll erscheint. Ziel der palliativen Versorgung ist es nicht, das Leben zu verlängern, sondern die verbleibende Zeit so erträglich und lebenswert wie möglich zu gestalten – mit Linderung von Schmerzen, menschlicher Nähe und einem Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.
In Berlin hat sich dazu über Jahre ein starkes Netzwerk aus Palliativstationen, Hausärzten, Pflegekräften und ambulanten Diensten entwickelt. Deren palliativmedizinische Versorgung kann helfen, Ihre Beschwerden zu lindern, Ängste zu nehmen und den immer beschwerlicher werdenden Alltag trotz schwerster Krankheit erträglicher zu gestalten.
Was eine gute Palliativmedizin leisten kann:

Schmerzlinderung, Schmerzfreiheit und Symptomkontrolle

Unterstützung bei Atemnot, Angst oder Schlaflosigkeit

Psychologische und seelsorgerische Begleitung

Entlastung und Beratung für Angehörige

Organisation häuslicher Betreuung oder stationärer Pflege
Jeder Patient hat einen gesetzlichen Anspruch auf eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung zu Hause, im Pflegeheim und in anderen Wohnformen. Die Voraussetzung dafür ist jedoch die Verordnung der Notwendigkeit durch einen niedergelassenen Arzt oder Klinikarzt. Neben der Versorgung durch Haus- und Fachärzte sowie durch Pflegedienste ist für viele Menschen die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) ein wertvoller Dienst. Die SAPV in Berlin richtet sich an Patienten und deren soziales Umfeld, wo die aus dem Krankheitsverlauf resultierenden Probleme eine intensive medizinische und pflegerische Hilfe notwendig machen.
Der Einsatz vom SAPV-Team zielt darauf ab, die Lebensqualität und die Selbstbestimmung schwerstkranker Menschen zu fördern und möglichst lange zu erhalten. Den betroffenen Patienten wird darüber ein menschenwürdigeres Leben bis zum Ende in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung oder in einer stationären Pflegeeinrichtung ermöglicht.
Auch das Team von VOLUNTATE Sterbehilfe Berlin empfiehlt schmerzleidenden Patienten unbedingt die palliativmedizinische Versorgung anzunehmen. Denn wir möchten, dass Sie ihre letzte Lebensphase möglichst ohne Leiden, empathisch begleitet sowie selbstbestimmt gestalten und erleben können. Zur Beratung und Vermittlung einer palliativmedizinischen Versorgung wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren Haus- und behandelnden Facharzt.
Alternativen am Lebensende – auch zu Sterbehilfe können sie sich jederzeit informieren und diese für sich abwägen
Jeder Mensch ist individuell und jedes Leben ist anders. So sollte auch jeder Mensch die Möglichkeit haben, seine letzte Lebensphase aufgeklärt und selbstbestimmt zu gestalten. In Berlin und Umgebung beraten wir Sie dazu gern individuell und auf Augenhöhe.
Sollte Sterbehilfe in Form des ärztlich assistierten Suizids für Sie eine Alternative sein, ist wichtig zu wissen, dass Sie dies nicht in einer Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht regeln oder bestimmen können. Beide Erklärungen sind für andere Lebens- und Versorgungssituationen nützlich, aber nicht wirklich für die Alternative einer ärztlich assistierten Freitodbegleitung in Berlin. Eine Patientenverfügung greift zum Beispiel im Falle, dass Sie sich nach einem Unfall nicht mehr dazu äußern können, welche medizinischen Maßnahmen Sie wünschen oder explizit ablehnen.
Bei der Entscheidung für das Sterben und der Umsetzung einer ärztlich begleiteten Sterbehilfe müssen Sie voll urteils- und entscheidungsfähig sein. Nicht nur bei der Recherche und Beantragung, sondern auch am Tag und im Moment der Einleitung des Sterbens selbst. Dieser persönliche Entschluss darf auch nicht durch Dritte beeinflusst sein, sondern muss selbstbestimmt bzw. freiverantwortlich durch Sie selbst getroffen werden.
Das Team von VOLUNTATE Sterbehilfe Berlin berät Sie gern zu den Alternativen am Lebensende und zu den Voraussetzungen für eine Sterbehilfe. Als ein Ergebnis vermitteln wir auch eine vertrauensvolle Begleitung durch ein Team aus einem persönlichen Betreuer und einem begleitenden Arzt.
Beratung und Begleitung – auch in Berlin mit Kompetenz und Herz
Wir unterstützen Menschen in Berlin bei der Abwägung Ihres Wunsches nach einem selbstbestimmten und möglichst schmerzfreien Lebensende. Neben der Beratung vermitteln wir auch empathische Sterbehilfe an ein zuverlässiges Betreuerteam aus persönlichem Betreuer und begleitendem Arzt, sofern alle Voraussetzungen dafür erfüllt sind.
Unser Ziel ist es auch, neben dem Sterbewilligen den engsten Angehörigen in Berlin Rat und Orientierung zu geben. Die Entscheidung darüber, ob und welche Angehörigen in die Vorbereitung und Durchführung einer Sterbehilfe mit einbezogen werden, liegt immer beim Sterbewilligen selbst. Mit der Einbindung von Angehörigen können zum Beispiel noch persönliche Gedanken und Überzeugungen offen miteinander ausgetauscht werden. Es bietet auch die Chance, die letzte verbleibende Zeit bewusst zusammen zu gestalten und zu erleben. Dies bedingt ein tiefes Vertrauens- und Achtungsverhältnis zwischen Sterbewilligen und Angehörigen.
Für die Angehörigen ist dies keine leichte Zeit. Und vielen empfehlen wir – je nach Bedarf – rechtzeitig Hilfsangebote zu nutzen. Diese gibt es auch in Berlin.
forsa-Studie zur Sterbehilfe in Deutschland: Mehrheit der Deutschen befürwortet Suizidhilfe – aber große Unkenntnis über Rechtslage
Eine forsa-Studie zeigt: Die große Mehrheit der Deutschen befürwortet die Möglichkeit, im Fall schwerer Krankheit oder unerträglichen Leidens eine assistierte Sterbehilfe in Anspruch nehmen zu können. Gleichzeitig herrscht in der Bevölkerung große Unkenntnis über die aktuelle Rechtslage zur Suizidhilfe in Deutschland.
Breite Zustimmung zur Sterbehilfe in Deutschland
Laut der forsa-Umfrage 2024/2025 finden 84 % der Befragten es gut oder sehr gut, dass es in Deutschland die Möglichkeit zur Freitodbegleitung gibt. Damit bestätigt sich ein seit Jahren stabil hohes Maß an Zustimmung zur Selbstbestimmung am Lebensende.
Große Unkenntnis über die rechtliche Situation
Trotz dieser Zustimmung wissen nur 15 % der Deutschen, dass Sterbehilfe in Form der assistierten Suizidhilfe legal ist, wenn sie auf einem freiverantwortlichen Entschluss beruht – seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2020. Dagegen glauben 83 % der Befragten fälschlicherweise, dass Sterbehilfe in Deutschland verboten sei.
Hoher Informationsbedarf zur Freitodhilfe
Ganze 93 % der Befragten wünschen sich leicht zugängliche und seriöse Informationen rund um das Thema Suizidhilfe, ihre Voraussetzungen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Viele fühlen sich derzeit schlecht informiert – sowohl über die Gesetzeslage als auch über praktische Unterstützungsmöglichkeiten.
Mehrheit für Kostenübernahme durch Krankenkassen
Mehr als die Hälfte der Befragten (52 %) spricht sich dafür aus, dass Krankenkassen die Kosten einer Suizidhilfe künftig übernehmen sollten. 44 % sind dagegen und finden, dass Sterbewillige die Kosten weiterhin selbst tragen sollten.
Unterschiede zwischen Altersgruppen und Konfessionen
Die forsa-Studie zeigt zudem Unterschiede nach Alter, Religionszugehörigkeit und Bildung:
– Jüngere Menschen sind tendenziell etwas zurückhaltender als Ältere.
– Auch viele Kirchenmitglieder befürworten mittlerweile das Recht auf Freitodhilfe, obwohl die Kirchen offiziell kritisch bleiben.
Fazit: Sterbehilfe ist in Deutschland mehrheitsfähig – Beratung und Aufklärung sind gewünscht und auch in Berlin notwendig.
Die forsa-Studie zur Sterbehilfe 2024/2025 macht deutlich: Die deutsche Bevölkerung steht klar hinter der Selbstbestimmung am Lebensende.
Doch während immer mehr Menschen das Angebot der Freitodbegleitung in Anspruch nehmen, wissen viele noch immer nicht, dass dies rechtlich erlaubt ist. Wichtig ist deshalb: Aufklärung zu leisten und insbesondere die Mündigkeit der schwerkranken und alten Menschen für ein würdevolles selbstbestimmtes Sterben auch in Berlin zu unterstützen.